Himmelreich des Barock

"Oberschwäbisch durchs Jahr", Musik-CD

Auf der CD spiegelt sich die bunte Vielfalt des oberschwäbischen Volksmusiklebens

Oberschwaben als „Musiklandschaft“ zu bezeichnen ist sicher nicht vermessen. Nirgendwo sonst findet sich eine so hohe Dichte an musizierenden und singenden Gruppen und Vereinen wie in diesem Landstrich. Kein Dorf, keine Stadt, keine Gemeinde, in der das kulturelle Leben nicht maßgeblich von den ortsansässigen Musikensembles bestimmt und gestaltet wird. Neben den zahlreichen als Verein organisierten Gemeinschaften finden sich überall auch Freundeskreise, deren musikalische Ambitionen sehr hoch gesteckt sind.

Die fast sprichwörtlich zu nennende Festesfreude der Oberschwaben findet in diesen musizierenden Vereinigungen und in einem reichhaltigen musikalischen Erbe ihren Niederschlag. Neben altbewährtem Traditionsgut entstehen immer wieder neue Musikformen und –besetzungen. Niemand braucht sich deshalb um die „handgemachte“ Vokal- und Instrumentalmusik zu sorgen. Sie lebt in den Bierzelten und –gärten landauf, landab, aber auch in den Gaststuben, auf Kleinkunstbühnen, in Kirchenräumen genauso wie bei Straßen- und Familienfesten.

Einige Facetten der Vielfalt und der Buntheit des oberschwäbischen Musiklebens werden auf der CD „Oberschwäbisch durchs Jahr“ aufgezeigt.

Vokalmusik in jeglicher Ausprägung erfreute und erfreut sich großer Beliebtheit.  Ein besonders hörenswertes Klangbild ergeben die glasklaren Stimmen des Bad Saulgauer Dreigesangs.

Virtuoses Saitenspiel war und ist in den Wirts- und Bauernstuben zu erleben.  Die Gruppe Saitencocktail greift diese Tradition der Stubenmusik im besten Sinne auf und bringt auch in den Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer Saiten zum schwingen.

Seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Blechblasinstrumente ihren Siegeszug angetreten.  Die vier Musiker von HeiliXblechle stehen normalerweise als Dirigenten vor einem Blasorchester oder einem Chor. Mit großer Lust legen die vier Bläser aber auch den Taktstock zur Seite und greifen zu ihren Instrumenten.

 


Quellen: Bernhard Bitterwolf, MG(KB) © 11/2015 (11/2012)

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